Bürgerblock Rohrdorf e.V.

in Rohrdorf am Inn bei Rosenheim / Oberbayern

Home
Wir über uns
Aktuelle Presse
Aus dem Gemeinderat
Veranstaltungen
Kommunalwahl
Archiv
Spenden
Kontakt

 
 
Bürgerbegehren
Veröffentlichungen in unserer Gemeinde:
Informationsblätter, Leserbriefe, Plakate, Zeitungsartikel
Klicken Sie bitte folgende Ausgabe an:
 

BR-Sonderausgabe für Rohrdorf
BR-Sonderausgabe für Thansau
Einkaufzentrum an der Autobahn  (aus BR-Aktuell Juni  2004)
Freie Wähler: Das ist der Stand der Dinge  (aus BR-Aktuell Juni  2004)
Hausfrau unfähig?  (aus BR-Aktuell Juni  2004)
Aktionsgemeinschaft Umweltschutz Thansau e. V.
Leserbrief an die OVB-Lokalredaktion
 

 
Ausgabe
Juni
2004
Zusammenhalt der Bürger sichert die Nahversorgung!  Sonderausgabe BR-Aktuell für Ortsteil Rohrdorf

Das engagierte Eintreten von zahlreichen Gemeindebürgern gegen eine Einkaufskette an der Autobahn – abseits von Rohrdorf und Thansau - hat den Bürgermeistern und ihrer Mehrheit eine empfindliche Niederlage bereitet. Aus Angst, den Bürgerentscheid zu verlieren, den eine Thansauerin initiiert hatte und für dessen Zustandekommen rund 500 Bürger votierten, stellte man auf der letzten Gemeinderatssitzung die Bauleitplanung für das Großprojekt überraschend ein und kippte zugleich das Bürgerbegehren.

Warum war der BR gegen einen Supermarkt? 
Mit dem Bau von Supermarkt und Discounter an der A8 hätte die Nahversorgung im Zentrum von Rohrdorf und das dörfliche Zusammenleben unwiderruflich Schaden genommen. Außerdem wären viele qualifizierte Arbeitsplätze vernichtet worden.
Insbesondere Senioren und Kinder hätten dann nicht mehr die Möglichkeit zum nahen und gefahrlosen Einkauf wahrnehmen können. In Thansau würden vermutlich auch noch die letzten Geschäfte (Getränkemarkt, Drogerie, Post mit Bäckereifiliale, Metzger) schließen müssen. Zudem ist es für den BR nicht hinnehmbar, dass zur Finanzierung weiterer teuerer Tischner-Prestigebauten wieder einmal ein Grundstück veräußert wird. 

Unglaublich, aber wahr! 
Wie es grundsätzlich um die Einstellung und Wertschätzung des 1. Bürgermeisters zu seiner Heimatgemeinde bestellt ist, zeigt allein das Folgende: Vom BR im Gemeinderat zur Rede gestellt, warum denn die Gemeinde seit Jahren die Geschenkkörbe in Neubeuern und nicht bei den Einzelhändlern in der eigenen Gemeinde kauft, antwortete Bgm. Tischner: „Weil ich hier nur Mist bekomme!“

Warum stimmte der BR für den Bürgerentscheid?
Gemeinsam mit der SPD votierte die BR-Fraktion in der Gemeinderatssitzung für die Durchführung des Bürgerentscheides. Wir sind der Ansicht, dass die Bürger über gewichtige Vorhaben in ihrem Ort nach Abwägen aller Für und Wider selbst entscheiden sollen. Die Gegner des gigantischen Projekts freuen sich jetzt, die Befürworter kommen nicht mehr zum Zug.

Bürgerbegehren und Bürgerentscheid stehen uns Bürgern zur Verfügung, um auf die Politik in der Gemeinde Einfluss zu nehmen. Das Kippen des Bürgerbegehrens durch den Gemeinderatsbeschluss vereitelte das Instrument der direkt-demokratischen Bürgerbeteiligung. Der Meinung des Bürgers zum Bau eines Supermarktes wollte man sich nicht stellen. Wir alle werden in dieser Frage nun keine klare Antwort bekommen - ein demokratischer Entscheidungsprozess wurde unterlaufen.

Mit einem positiven Ausgang des Bürgerbegehrens hätte die Gemeinde auch dessen zweiten Teil erfüllen müssen und die Pflicht gehabt, sich für die Ansiedelung eines kleineren Lebensmittelgeschäftes in Thansau einzusetzen. So aber stiehlt man sich aus der Verantwortung! 

Wir fordern die drei Rohrdorfer Bürgermeister auf, mit den betroffenen Geschäftsleuten endlich zu reden, um für die Thansauer in ihrem Ortskern eine vernünftige Lösung zu finden.                      Seitenanfang

Juni
2004
Thansauer Belange ignoriert - Bürgerbegehren ausgehebelt -  Sonderausgabe BR-Aktuell für Ortsteil Thansau

Mit einem politischen „Trick“ wurde das Bürgerbegehren „Supermarkt an der Autobahn oder Einkaufsmarkt in Thansau“, das von einer Thansauerin eingeleitet wurde und für dessen Zustandekommen rund 500 Bürger votiert hatten, auf der letzten Gemeinderatssitzung vom Tisch gewischt: Die Bauleitplanungen für das Projekt wurden per Beschluss eingestellt und zugleich das Bürgerbegehren gekippt. Mit nur einmal „Handaufheben“ haben die Bürgermeister und ihre Mehrheit den Bürgern damit die Möglichkeit genommen, sich für oder gegen ein Einkaufszentrum zu entscheiden. Nebeneffekte für die Gemeinde:

  • Keine zusätzliche Verwaltungsarbeit für die Vorbereitung und die Durchführung des Bürgerentscheides
  • Keine mögliche politische Niederlage für das Tischner-Vorhaben
Mit dem „Aus“ für das Großprojekt lässt man den zweiten Teil des Bürgerbegehrens völlig außer Acht:
Die Gemeinde soll sich für die Ansiedlung eines Lebensmittelmarktes in Thansau einsetzen!

Laut OVB-Bericht vom 17.07.04 entzieht sich Bürgermeister Tischner dieser Verantwortung und wälzt die Zuständigkeit hierfür auf hiesige Einzelhändler ab, deren berufliche Existenz der Supermarkt erheblich gefährdet hätte. Für ein Großprojekt an der Autobahn konnte die Gemeinde selbst aktiv werden – für eine kleinere Lösung nicht!? Mit nur einem einzigen Beschluss könnte der Gemeinderat, wenn er nur wollte, an mehreren denkbaren Standorten die Vorrausetzungen für einen Einkaufsmarkt schaffen. Beispiele sind das Lexfeld, das Stocker-Grundstück gegenüber der Tankstelle, das Reck-Grundstück sowie weitere kleinere Grundstücke. Entsprechende Bebauungspläne - von uns Bürgern teuer bezahlt – liegen seit Jahren fertig in der Schublade! Für das Linnhuber-Grundstück, so der Besitzer, war schon vor Monaten ein geeigneter Investor vorhanden. Er wurde rigoros abgewiesen! Es grenzt an Dreistigkeit, wenn unter anderem 3. Bürgermeister Wiesböck den Thansauern nun zu verstehen gibt, man könne nichts für sie tun. Ginge es um die Beschaffung von Gewerbeflächen für zugezogene Fabrikanten oder um Supergrundstücke für bevorzugte Familien (etwa für eine Bürgermeistertochter zum Superpreis), hätte man mit Sicherheit schon längst eine passende Lösung gefunden...

„Ich mache für Thansau nichts mehr“
so Bürgermeister Tischner auf der letzten Gemeinderatssitzung. „Andere sollen die Arbeit zu Ende führen“ war im OVB zu lesen. Von welcher Arbeit spricht Herr Tischner? Was hat er und seine Mehrheit in Sachen Nahversorgung für Thansau bisher effektiv geleistet? Tatsache ist: Lange bevor der letzte Lebensmittelmarkt in Thansau schloss, schmiedete man bereits heimlich Pläne für einen Supermarkt. Was Thansau jetzt braucht, ist nicht das trotzige Schmollen und die Gekränktheit eines Bürgermeisters, sondern vielmehr sein engagiertes und konstruktives Tätigsein zum Wohle seiner Gemeinde! 

Liebe Thansauer Mitbürgerinnen und Mitbürger,
wie schon so oft verweigert man Ihnen seitens der Gemeinde das nötige Entgegenkommen. Die Gegner des gigantischen Projektes auf dem alten Sportplatz mit ihren berechtigten Argumenten und Ängsten freuen sich. Die Befürworter kommen nicht mehr zum Zug. Sinn und Zweck eines Bürgerbegehrens, die Bürger über gewichtige Vorhaben in ihrem Ort selbst entscheiden zu lassen, wurden vereitelt. Die Gemeinderatsmehrheit wollte es so, gegen den Willen von BR und SPD. 

Die weit außerhalb gelegene Einkaufskette mit Discounter ist vom Tisch. So bleiben wenigstens die letzten, wenn auch sicherlich nicht befriedigenden Einkaufsmöglichkeiten in Thansau und die Geschäfte in Rohrdorf erhalten. Wenn sich in Thansau darüber hinaus ein kleinerer Lebensmittelmarkt ansiedeln soll, ist die Gemeinde nun gefordert, die hierfür notwendigen Grundlagen zu schaffen.         Seitenanfang

Juni
2004
Einkaufszentrum an der Autobahn?  aus BR-Aktuell Juni 2004

Das „Aus” für unseren Einzelhandel?
Die mittelstandsfeindliche Entscheidung für ein groß angelegtes Einkaufszentrum mit Lebensmittelvollsortimenter, Discounter und Drogeriemarkt an der A8 würde für das Dorfwesen unserer Gemeinde gravierende und unwiderrufliche Folgen mit sich bringen:

  • Alt angesessene Familienbetriebe würden umgehend schließen.
  • Senioren, Kindern, Behinderten und anderen nicht mobilen Menschen wird die Möglichkeit zum nahen und gefahrlosen Einkauf genommen.
  • Der Ortskern wird veröden.
  • Das soziale Leben in unserer Gemeinde wird deutlich verarmen, die Anonymität und Verstädterung merklich zunehmen.
Des weiteren besteht die große Gefahr, dass der Bau eines Einkaufszentrums nur der Anfang für noch weitaus belastendere Bauvorhaben im Bereich der Autobahn sein wird, über die man sich derzeit bewusst noch ausschweigt. Ein Autohof und eine Fast-Food-Kette sind bereits im Gespräch. 
Ein Wort an die Thansauer Mitbürger: Uns ist sehr wohl bewusst, dass die Versorgung mit den Dingen des täglichen Bedarfs in Ihrem Ortsteil nicht umfassend ist. Aber bedenken Sie: Auch wenn Thansau derzeit kein reines Lebensmittelgeschäft vorweisen kann, so ist es noch möglich, in mehreren Geschäften Handelswaren einzukaufen. Nach dem Bau eines Einkaufszentrums würde auch dies über kurz oder lang entfallen. Es könnte dann durchaus passieren, dass Sie frische Frühstückssemmeln nur noch nach Schulbeginn im weit entlegenen Supermarkt an der Autobahn erhalten! Die bessere Lösung wäre ein kleinerer Einkaufsmarkt im Ortszentrum von Thansau. Dies ließe sich durchaus in die Tat umsetzen - zum Vorteil für alle. Seitenanfang
Juni
2004
Freie Wähler: Das ist „Stand der Dinge”!   aus BR-Aktuell Juni 2004

Noch im letzten Wahlkampf mokierten sich die Freien Wähler (FW) in ihrem Flugblatt „Stand der Dinge” über leer stehende Geschäfte in der Dorfmitte. Mehr Auswahl im Einzelhandel im eigenen Ort erhöhe die Lebensqualität der Gemeindebürger - so der große Wahlspruch. Und nun sorgen Frau Lohmannund Frau Keuschnig mit ihrer Stimme dafür, dass noch weiteren Geschäften die Schließung droht! 
Wie kann es des weiteren sein, dass die beiden Gemeinderätinnen die Ämter der Senioren - bzw. Behindertenbeauftragten für sich in Anspruch nehmen, zugleich aber mit ihrer Entscheidung dazu beitragen, dass gerade ältere Menschen - für deren Interessen sie sich eigentlich stark machen sollten - künftig mit den oben angeführten Konsequenzen belastet werden?   Seitenanfang

Juni
2004
Hausfrauen unfähig?  aus BR-Aktuell Juni 2004

Wie im OVB (18.05.04) zu lesen war, sprechen Sie, Herr 3. Bürgermeister Wiesböck, der Initiatorin des Bürgerbegehrens „Supermarkt an der Autobahn” die „notwendige Sachlichkeit” in Abrede. Im selben Artikel hebt man außerdem eigens hervor, dass es sich um eine „Hausfrau” handle. Traut man einer Hausfrau die hierfür erforderliche Kompetenz etwa nicht zu? 
In einem weiteren OVB-Artikel über eine CSU-Mitgliederversammlung in Lauterbach betonen Sie, Herr 3. Bürgermeister Wiesböck, die überaus gute Zusammenarbeit mit den Freien Wählern. Wie wahr: Was die Zuhörer auf Gemeinderatssitzungen seit Jahrzehnten überdrüssig zur Kenntnis nehmen, weiß nun der ganze Landkreis: In Rohrdorf herrscht traute Einigkeit - Der 1. Bürgermeister befiehlt, Ihre Fraktion und die „Freien” gehorchen...
Wenn die Rohrdorfer Bürgermeister des weiteren der Ansicht sind, Andersmeinende seien „unberechenbar”, ja gar „destruktiv”, so können wir über ein derart absurdes Demokratieverständnis nur noch verwundert den Kopf schütteln. Unser Recht auf freie Meinungsäußerung lassen wir uns jedenfalls trotz aller Einschüchterungsversuche nicht nehmen! Wie einfach wäre es doch, würden auch BR und SPD zu allem Ja und Amen sagen: 100% Linientreue und Einheitspartei, keinerlei Widerspruch und Kritik, Stillschweigen, kein Publik machen selbst größter Skandale... Auch auswärtige, mit der Rohrdorfer Gemeindepolitik nicht befasste Bürger zeigen sich bestürzt über die öffentlichen Äußerungen der Rohrdorfer Bürgermeister: „Demokratieverständnis war früher gleichbedeutend mit Meinungsvielfalt”, so ein Leserbriefschreiber aus Oberaudorf. Hierüber, so meinen wir, wäre es wert, einmal nachzudenken!                BR-Vorsitzende Scholz-Gigler und Fischbacher 

Juni
2004
Einkaufszentrum auf der grünen Wiese
  • Höhenmoos ist Preis gekrönt. 
  • Lauterbach bekommt ein schönes Vereinsheim.
  • Rohrdorf hat das Turner Hölzl und eine funktionierende Infrastruktur.
  • Thansau hätte: eine Schredderanlage, eine Motorenversuchsanlage, eine gigantische Kläranlage einschließlich der Abwässer um den gesamten Chiemsee und eine Wurstveredelungsfabrik neben Schule und Kirche.
Dagegen konnten wir uns mit Ihrer Hilfe erfolgreich wehren.

Jetzt droht der nächste Schlag:

Ein überdimensionales Einkaufszentrum auf dem alten Sportplatz.
Wir brauchen erneut Ihre Solidarität:
   Weil die Ortskerne von Rohrdorf und Thansau veröden werden.
  • Wollen Sie, dass die Lebensmittelgeschäfte schließen?
  • Wollen Sie, dass die beiden ortsnahen Poststellen verschwinden?
    Weil das Einkaufszentrum nur für Mobile wirklich gut zu erreichen ist.
  • Wie kommen Kinder, junge Mütter mit Kinderwagen oder Senioren bei strömendem Regen, Sturm, Schneetreiben oder Eisglätte zu ihrem täglichen kleinen Einkauf?
  • Sollen Kinder, junge Mütter mit Kinderwagen oder Senioren die gefährliche Staatsstraße ohne Bürgersteig zum Radweg voll bepackt überqueren?
  • Sollen Radfahrer und Fußgänger aus Rohrdorf immer unter Lebensgefahr den schmalen Steg in der Autobahnunterführung zum Einkaufen benützen müssen?
Seit Jahrzehnten wünschen sich die Bürger einen Durchstich unter der Autobahn. Es würde uns nicht wundern, wenn 1. Bürgermeister Tischner jetzt plötzlich im Zuge des Bürgerbegehrens eine Lösung zur Entschärfung der Verkehrssituation versprechen sollte.

    Weil man heute in Thansau und Rohrdorf vieles leicht und bequem zu Fuß oder mit dem Rad erledigen kann, wo zu man in Zukunft das Auto und teueres Benzin
    braucht.

  • Denken Sie daran, dass dies auch in Ihrer Straße zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen führen wird.
    Weil das Einkaufzentrum der Einstieg für mögliche weitere Baumaßnahmen sein kann.
  • Die Autobahndirektion sucht auf der Strecke München Salzburg dringend einen Standort für einen Autohof für Fernlaster. Frasdorf lehnte bereits ab, in Bad Feilnbach wird der Bund Naturschutz dies verhindern.
    Also: Wehret den Anfängen und lasst die Jugend weiter Fußball spielen

Wie war doch der Wahlspruch im letzten Wahlkampf? „CSU  ...näher am Menschen!“

Näher bedeutet für uns:
Lebensmittelgeschäfte in unserer Gemeinde erhalten und in Thansau zusätzlich einen kleinen Einkaufsmarkt schaffen. Vorstellbar wäre das Grundstück von Linhuber oder gegenüber der Lehrervilla.
In anderen umliegenden Gemeinden, z.B. in Nußdorf heißt die Devise „Lebensqualität durch Nähe!“. Uns Thansauer und Rohrdorfer Bürger mutet man genau das Gegenteil zu! Wehren wir uns gegen den geplanten Supermarkt!


Spätestens im Herbst können wir beim Bürgerentscheid mit unseren Stimmen das Einkaufszentrum auf der grünen Wiese verhindern.

Redaktion: Aktionsgemeinschaft Umweltschutz Thansau e. V.; Dr.I.Obermayer (V.i.S.d.P), Loisachstr.14, 83101 Rohrdorf  Seitenanfang

Juni
2004
Leserbrief an die OVB-Lokalredaktion

Geplanter Supermarkt in Rohrdorf – Verhalten des Gewerbeverbandes Rohrdorf –Samerberg

Im Leserbrief „Kritik unzutreffend“ weist Herr Schmid als Vorsitzender des örtlichen Gewerbeverbandes die Kritik der Vorsitzenden des BR, Frau Scholz – Gigler zurück. Sein gutes Recht – aber er muss die Verärgerung der Bürger aufgrund des Verhaltens seines Verbandes akzeptieren. Folgende Fakten führten nicht nur zu massiver Kritik von der o.g. Gemeinderätin, sondern auch anderen Rednern und  den geschlossen anwesenden Mitgliedern der neu gegründeten Initiative „Nahversorgung Rohrdorf- Thansau“:
Bereits vor 5 Jahren wurde von mir der Gewerbeverband über das Vorhaben der Mehrheitsfraktion im Gemeinderat, einen Supermarkt an der Autobahn zu bauen, informiert – ich erhielt als betroffener Gewerbetreibender damals schon keine Antwort von diesem Gewerbeverband. Vor zwei Jahren wurde der Gewerbeverband wiederum von Gemeinderäten schriftlich über dieses Vorhaben informiert. Der Grundtenor der Antwort: es lägen noch keine Pläne vor -  man könne nichts sagen. Dann beschloss vor einigen Monaten der Gemeinderat in nichtöffentlicher Sitzung die  Realisierung dieses mittelstandsfeindlichen Vorhabens und leitete sofort die Bauleitplanung ein. Der Gewerbeverband trat dem wieder nicht entgegen und lies auf der gemeinsamen Sitzung von Gemeinde und Gewerbetreibenden die Einzelhändler buchstäblich im Regen stehen. Ob dieses unglaublichen „Stillhaltens“ der eigentlich Zuständigen sahen sich die betroffenen Geschäftsleute genötigt, den Zusammenschluss „Nahversorgung Rohrdorf - Thansau zur Wahrung der Geschäftsinteressen und der Sicherung der Nahversorgung ins Leben zu rufen. Der Erfolg eines nunmehrigen Bürgerbegehrens geht auch auf die Initiative einer privaten Bürgerin zurück , obwohl auch dies  diesem Verband sehr gut angestanden wäre! Herrn Schmid sollte es nicht wundern, dass auf einer Informationsversammlung die Frage gestellt wurde, „ob es sich bei uns um einen Gewerbeverband handelt oder um einen „Bürgermeisterunterstützungsverein“. Mehrere Redner meinten, wenn dieser Verband in diesem wichtigen Falle seine ureigenste Aufgabe, den Einsatz für die Einzelhändler nicht wahrnehme, sei er „überflüssiger wie ein Kropf!“

In einem hervorragenden, sehr objektiv gehaltenen Artikel  „Protest der Bürger wird lauter“ hat das OVB dann die überörtliche Information nachgeholt, welches eigentlich schon lange Aufgabe des Gewerbeverbandes gewesen wäre. Die „Nahversorgung Rohrdorf - Thansau“ bedankt sich hierfür bei der Redaktion.
Warter                            Seitenanfang

Impressum und Datenschutzerklärung Kontakt  I Haftungsausschluss  I