Bürgerblock Rohrdorf e.V.

in Rohrdorf bei Rosenheim / Oberbayern

Home
Wir über uns
Aktuelle Presse
Aus dem Gemeinderat
Veranstaltungen
Kommunalwahl
Archiv
Spenden
Kontakt

 
 
Artikel/Briefe an das "Oberbyerische Volksblatt" (OVB)

Jahreshauptversammlung des Bürgerblock Rohrdorf e.V. März 2009

Viele Themen lebhaft diskutiert

Rohrdorf – In der recht gut besuchten Jahreshauptversammlung im Hotel zur Post begrüßte der 1. BR-Vorsitzende und Stellvertretende Bürgermeister -MartinFischbacher- die anwesenden Bürger. Zu Beginn seiner Ausführungen zog -Fischbacher- nochmals ein positives Resümee aus der letzten Kommunalwahl. Mit sechs Gemeinderäten sei der BR bestens aufgestellt und könne sich den übertragenen Aufgaben selbstbewusst stellen und Verantwortung in verschiedensten Bereichen übernehmen: Mitgliedschaft in allen Ausschüssen sowie in den Referaten Öffentliche Sicherheit und Ordnung, Kultur und Heimatpflege, Schulwesen und kirchliche Angelegenheiten, Jugendarbeit. Damit ist der Bürgerblock in wichtigen kommunalen Angelegenheiten maßgeblich vertreten, er wird sich auch weiterhin für die Belange der Bürger einsetzen, so -MartinFischbacher-.
Es folgte der Protokoll- und Kassenbericht sowie die einstimmige Entlastung der Vorstandschaft. In der anschließenden Diskussion zeigte sich, dass der Kirchturmbau in Thansau und seine Finanzierung für viele Bürger ein brisantes Thema ist. Die Empörung über die hohe Beteiligung seitens der Gemeinde, die 275.000,- € beisteuern wird, kam in zahlreichen Redebeiträgen zum Ausdruck. Ein Bürger erwägt deshalb sogar die Initiierung eines Bürgerentscheides. -MartinFischbacher- erklärte sich bereit, eine Gesprächsrunde mit den Bürgermeistern, Herrn Dekan Doll und Kritikern herbeizuführen und sich um eine alternative Lösung zu bemühen. Ausgiebig diskutiert wurde auch über dringend erforderliche Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung in Thansau. Mitglieder eines neu gegründeten Arbeitskreises baten den Bürgerblock um Unterstützung, u.a. bei der Sicherung der Kindergarten- und Schulwege. Einen breiten Raum in der lebhaft geführten Debatte nahm der geplante Ausbau der A8 ein. Grünbrücken und sonstige Lärmschutzvorkehrungen entlang der neuen Trasse sollen die Lebensqualität spürbar verbessern. Scharf kritisiert wurde auch die nicht angekündigte Abholzaktion am Ortseingang von Thansau. Mit einem Aufruf an politisch interessierte Bürger aus allen Ortsteilen, sich aktiv in die Arbeit des BR einzubringen, beendete -M.Fischbacher- die informative Veranstaltung.


 
 

Kommunalwahl 2008 / OVB-Fragebogen-Aktion mit Bürgermeisterkandidaten
 

OVB-Fragen BR-Bürgermeisterkandidat -MartinFischbacher- antwortet!
30 Jahre lang hat Bürgermeister Fritz Tischner die Gemeinde Rohrdorf zu einer der wohlhabendsten Gemeinden im Landkreis und darüber hinaus gemacht. Und nun? Seit jeher sind das innovative Handeln der Firmeninhaber und der Fleiß der Mitarbeiter ausschlaggebend für den Wohlstand Rohrdorfs. Meine Erfahrungen als Unternehmer und Gemeinderat helfen mir im Amt des Bürgermeisters eine fundierte Gewerbepolitik umzusetzen, damit heimische Firmen gestärkt werden und wohnortnahe Arbeits- und Ausbildungsplätze erhalten bleiben. Eine solide Gewerbestruktur garantiert unserer Kommune verlässliche Steuereinnahmen, die ich jedoch vermehrt für bürgerfreundliche Maßnahmen einsetzen werde.
Welche Prioritäten haben Sie sich für Ihre Amtszeit vorgenommen? Mit mir als Bürgermeister wird sich Rohrdorf zu einer bürgerfreundlichen Gemeinde entwickeln, in der alle spürbar am Wohlstand teilhaben und in ihren Ausgaben entlastet werden. Besonders am Herzen liegt mir eine transparente und nachvollziehbare Politik. Beschlüsse nach „Gutsherrenart“ wird es nicht mehr geben! Im Gemeinderat strebe ich eine konstruktive Zusammenarbeit aller Fraktionen an - ich will verbinden, nicht spalten! Die Parteizugehörigkeit und die Person des Antragstellers dürfen bei Beschlüssen keine Rolle mehr spielen!
Wie stehen Sie zur Gewerbeansiedlung und zur Schaffung von weiteren Arbeitsplätzen in der Gemeinde Der Ansiedlung von Gewerbe und damit der Schaffung neuer Arbeitsplätze stehe ich grundsätzlich aufgeschlossen gegenüber. Jedoch müssen Art und Größe des Betriebes sowie die Standortfrage eingehend geprüft und der Bestandschutz der Wohnbebauung berücksichtigt werden, was in der Vergangenheit leider nicht immer der Fall war. Für Bürgerinteressen und Unternehmerforderungen gilt es akzeptable Kompromisse zu finden.
Wie wollen Sie die Forderung von Bürgern nach wohnortnahen Einkaufsmöglichkeiten umsetzen? 2004 plante die Gemeinderatsmehrheit zuerst Supermarkt, Discounter und Drogerie an der Autobahn und vereitelte dann das Bürgerbegehren darüber. Somit konnten die Bürger nicht selber entscheiden, ob sie das Großprojekt oder alternativ einen Einkaufsmarkt in Thansau bevorzugen. Für die Zukunft wünsche ich mir dort ein gut sortiertes Lebensmittelgeschäft, zur Klärung des Standorts führe ich bereits Gespräche mit Grundstückseigentümern. Auch ein Wochenmarkt mit Produkten aus der Region soll Einkaufen ohne Auto ermöglichen.
Welche Ansätze und Lösungen sehen Sie, um den zunehmenden innerörtlichen Straßenverkehr in Rohrdorf zu reduzieren? In Thansau, Rohrdorf, Achenmühle will ich mit geeigneten Maßnahmen den Verkehr verlangsamen. Einer Nordumgehung bin ich nicht abgeneigt. Warum jedoch stimmt der Land- kreis in Zeiten leerer Kassen einer zweiten Umgehung für über 2 Mio. € so bereitwillig zu!? Bringt sie Belastungen, die man vor der Wahl verschweigt - etwa Lärm, Abgase von ca. 600 Lkws täglich und Kriminalität durch einen schon lange an der A8 geplanten Autohof? Erst als Bürgermeister kenne ich die ganze Wahrheit und kann dann eine Entscheidung treffen!
Das Thema Jugendgewalt wird derzeit heiß diskutiert. Ist das auch ein Thema für Rohrdorf? Ja, wenn auch Gott sei Dank von eher untergeordneter Bedeutung! Trotzdem darf man auch in unserer Gemeinde vor dieser Problematik die Augen nicht verschließen. So gab es beispielsweise Vandalismus in Bushäuschen und am Thansauer Badesee, Einbrüche sowie Schlägereien am Turner Hölzl. Die besten Präventionsmaßnahmen gegen Jugendgewalt sind meiner Ansicht nach eine gute Ausbildung und eine vernünftige Freizeitgestaltung. Deshalb werde ich mich bei den heimischen Firmen für die Schaffung zusätzlicher Lehrstellen einsetzen. Neben den Vereinen, die wertvolle Jugendarbeit leisten und von mir gefördert werden, sollte verstärkt offene Jugendarbeit angeboten werden, um die Jugendlichen „von der Straße“ wegzuholen. Deshalb will ich in Rohrdorf den bestehenden Jugendtreff besser organisieren und in Thansau einen Street-hockey-Platz mit Jugendtreff neu einrichten. Zur Betreuung werden Jugendbeauftragte von der Gemeinde benannt und für ihre Aufgaben geschult.
Wohin soll sich die Gemeinde Rohrdorf in Zukunft entwickeln? Die Zukunft Rohrdorfs muss sich in erster Linie an den Bedürfnissen der Bürgerinnen und Bürger orientieren. Eine Verbesserung der Lebensqualität ist der Maßstab für die Weiterentwicklung meiner Heimatgemeinde. Eine Minderung der Sendeleistungen der Mobilfunkanlagen, Verkehrsberuhigung und die Beschrankung der Bahnübergänge gehören genauso dazu wie die erweiterte Kinder/Jugendbetreuung und die Stärkung der Familien, z.B. durch Ausweisung von Bauland für Einheimische. 
Mit mir als Bürgermeister soll Rohrdorf nicht nur weiterhin wirtschaftlich stark und wohlhabend sein, sondern sich mit vielfältigen Maßnahmen und neuen Dienstleistungen zu einer bürgerfreundlichen Gemeinde entwickeln. 
Im Gemeinderat wünsche ich mir eine überparteiliche und konstruktive Zusammenarbeit aller politischen Gruppen – ich will verbinden und nicht spalten! Die Parteizugehörigkeit sowie die Person des Antragsstellers dürfen bei Beschlüssen keine Rolle spielen. Ich wünsche mir, dass kommunale Entscheidungen künftig mit mehr Augenmaß und Gerechtigkeit getroffen werden – zum Wohle aller!

Impressum  I  Kontakt  I Haftungsausschluss  I