Bürgerblock Rohrdorf e.V.

in Rohrdorf bei Rosenheim / Oberbayern

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  Raststätte Samerberg Süd - Ausbau sollte bereits 2012 erfolgen

 
Daten:

• 220m lang, 115m breit, ca. 33.000m² Flächenverbrauch - dreimal größer als jetzt!
• Stellplätze für 99 Pkw, 60 Lkw, 8 Busse 
• Bereich für Großraumtransporter
• Gestaltungswall (Lichtschutz) 3m hoch - kein Lärmschutz
• Kosten: 4,3 Mio. €

Für diesen Ausbau der Raststätte Samerberg Süd stimmten in der Oktober-Sitzung alle Gemeinderäte von CSU, SPD, Freier Wählerblock Höhenmoos-Achenmühle und Freie Wählergemeinschaft – ein fatales Signal an die A8-Planer  in München. 

Einzig die BR-Fraktion mit ihren sechs Gemeinderäten hat geschlossen gegen das Projekt gestimmt.

In vielen Gemeinden kämpft der gesamte Gemeinderat vehement gegen einen Autohof. Dort können betroffene Anwohner ihren Einwänden und Forderungen Gewicht verleihen. Sie wissen, Bürgermeister und alle Gemeinderäte stehen hinter ihnen. Bei uns mussten Bürger unter hohem Zeitdruck ihren Widerstand formieren, damit die Anhörungsfrist am 2. November eingehalten werden konnte.
Warum kann man nicht parteiübergreifend Geschlossenheit zeigen und gegen ein solches Projekt in unmittelbarer Nähe eines sowieso schon stark belasteten Ortsteiles stimmen?


Die CSU wirbt für sich mit dem Slogan "näher am Menschen"

       Wir meinen:
       Näher an die Menschen rücken Lkw-Stellplätze. Und damit sind Gesundheit und Sicherheit in Gefahr!
              - Zusätzliche Abgase, Feinstaub, Licht und Lärm wie z.B. durch Standheizungen und Kühlaggregate belasten massiv an 365 Tagen rund um die Uhr.
              - Mehr Kriminalität und Drogenhandel – schon jetzt nimmt Rohrdorf in der Kriminalitätsstatistik des Landkreises aufgrund der Autobahn-Raststätte einen Spitzenplatz ein.
              - Oberflächen-Entwässerung ?
                                                                 aktuell                                                                                                                                         geplant


Die Wohnqualität der Menschen leidet erheblich, Immobilien und Grundstücke verlieren immens an Wert.
 

Natürlich ist unbestritten, dass für Lkw-Fahrer Ruhezeiten notwendig sind. Unseres Erachtens jedoch wären Flächen auf der „grünen Wiese“, fernab jeglicher Wohnbebauung, 
        wie z.B. an der Autobahnausfahrt Bad Aibling, hierfür wesentlich besser geeignet.
 

Für die BR-Fraktion gibt es keinen einzigen vernünftigen Grund, den Ausbau der Raststätte Süd zu befürworten. Nun werden wir versuchen, auch die übrigen Gemeinderäte zum Widerstand zu bewegen. 
       Gemeinsam mit den Bürgern haben wir vielleicht eine Chance, das Vorhaben abzuwenden oder zumindest die Auswirkungen zu minimieren.
 

Auch die Rastanlage Nord wird vergrößert: Wie man den Plänen entnehmen kann, ist auf der anderen Seite der Autobahn in den nächsten Jahren ein weiterer gigantischer Ausbau geplant,
       welcher die negativen Auswirkungen noch verstärkt.
 

Der ca. 3 m hohe Gestaltungswall ist Lichtschutz, auf keinen Fall Lärmschutz! Die Animation zeigt deutlich, dass die Laster den Wall erheblich überragen!
 

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